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Hauptbereich 7: Diakonie

Diakonie: der soziale Dienst der evangelischen Kirche

Die Diakonie gestaltet soziale Arbeit und ist handelnde Kirche. Sie versteht ihren Auftrag als gelebte Nächstenliebe in der Nachfolge Jesu Christi. Die Diakonie pflegt, heilt, tröstet, stärkt und fördert Menschen in allen Lebenslagen und setzt sich für diejenigen ein, die nicht gehört werden. Sie engagiert sich für eine menschenwürdige Gesetzgebung und für eine chancengerechte Gesellschaft. Bereits 1848 wurde die Diakonie als Bewegung gegen Armut und Not gegründet und leistet seither soziale Arbeit auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes.

Die Diakonie ist der älteste Wohlfahrtsverband in Deutschland mit über 430.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in rund 27.500 diakonischen Einrichtungen. Zusätzlich arbeiten viele tausend Ehrenamtliche für die Diakonie.

Zwei Länder - Zwei Werke
Als Spitzenverbände der Wohlfahrtspflege sind die beiden Diakonischen Werke Schleswig-Holstein und Hamburg Ansprechpartner für die Landespolitik, Kostenträger und Medien in Hamburg und Schleswig-Holstein.

Die Diakonie ist Hamburgs größter Wohlfahrtsverband. Er vertritt die Interessen von 338 Mitgliedern. Das Spektrum reicht von der Kita einer Kirchengemeinde bis zu großen Trägern wie der Evangelischen Stiftung Alsterdorf.

Auch in Schleswig-Holstein ist die Diakonie der größte Wohlfahrtsverband. Hier arbeiten 28.000 Hauptamtliche in rund 750 Einrichtungen von Flensburg bis Lauenburg.

Der Hauptbereich 7
Das Diakonische Werk Hamburg – Landesverband der Inneren Mission e.V. und das Diakonische Werk Schleswig-Holstein – Landesverband der Inneren Mission e.V. haben ihre Zugehörigkeit zum Hauptbereich 7 vertraglich geregelt.

Sie sind Mitglieder im Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland und bilden gemeinsam das Nordelbische Diakonische Werk e.V. Sie sind in ihren Bundesländern die evangelischen Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspfl ege und vertreten die Interessen von Menschen, die zum selbst bestimmten und selbstständigen Leben auf Unterstützung angewiesen sind. Ihre Mitglieder vertreten sie gegenüber Politik und Verwaltung.

Die Diakonischen Werke
Die Diakonischen Werke Hamburg und Schleswig-Holstein werden von ihren Vorständen geleitet.

In Hamburg ist Landespastorin Annegrethe Stoltenberg die Vorsitzende des Vorstandes, in Schleswig- Holstein Landespastorin Petra Thobaben die Sprecherin des Vorstandes. Die Vorstände werden beaufsichtigt und beraten von den Aufsichtsräten und Mitgliederversammlungen.

Die Diakonie bildet in der Nordelbischen Kirche den Hauptbereich 7. Per Gesetz gehören diesem Bereich das Diakonie Hilfswerk Hamburg und das Diakonie Hilfswerk Schleswig-Holstein an.

Die Aufgaben des Diakonie Hilfswerks Hamburg sind dem Diakonischen Werk Hamburg von der Nordelbischen Kirche übertragen worden. Das Hilfswerk Hamburg bietet Hilfen für Notsituationen in einer Großstadt an und ist auf die Finanzierung durch Kirchensteuern angewiesen. Diesen Anteil tragen die Hamburger Kirchenkreise.

Das Diakonie Hilfswerk Schleswig-Holstein ist als Träger von Diensten und Einrichtungen in ganz Schleswig-Holstein selbstständig tätig. Es erhält keine nordelbischen Mittel.

Weitere Mitglieder
Darüber hinaus haben weitere rechtlich selbstständige Mitglieder der Diakonischen Werke ihre Zugehörigkeit zum Hauptbereich 7 mit Einzelverträgen geregelt.
In Schleswig-Holstein haben sich im Jahr 1949 Träger von evangelischen Kindertagesstätten zum „Verband Evangelischer Kindertageseinrichtungen in Schleswig-Holstein e.V.“ zusammengeschlossen. Der VEK ist als Fachverband Mitglied im Diakonischen Werk Schleswig-Holstein.

In Hamburg sind diese Aufgaben direkt dem Diakonischen Werk zugeordnet.

Die Flüchtlingsbeauftragte der Nordelbischen Kirche gehört ebenfalls dem Hauptbereich 7 an, ist als einzige Einrichtung in diesem Bereich jedoch nicht Mitglied
des Nordelbischen Diakonischen Werks e.V..

Für den Hauptbereich 7 wurde eine Steuerungsgruppe gebildet, deren Hauptaufgabe die Steuerung des Budgets des Hauptbereiches ist. Landespastorin Annegrethe Stoltenberg ist zur
Sprecherin gewählt worden.


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