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Beratung und Hilfe für Betroffene

Die Nordelbische Evangelisch-Lutherische Kirche hat zwei Ombudsfrauen für die Opfer sexualisierter Gewalt eingesetzt .

Bei beiden externen Beauftragten können sich Missbrauchsopfer selbst und deren Umfeld melden, die sich nicht unmittelbar an die Polizei oder kirchliche Stellen wenden wollen. Alles, was den Ombudsfrauen anvertraut wird, unterliegt grundsätzlich ihrer Verschwiegenheit. Diese gilt auch gegenüber kirchlichen Stellen. Die Zusicherung der absoluten Verschwiegenheit kann aber von den Meldenden aufgehoben werden, wenn diese eine Aufklärung und Verfolgung der gemeldeten Taten wünschen. Nur mit der ausdrücklichen Zustimmung der Hilfesuchenden wird der Kontakt zu kirchlichen und staatlichen Stellen vermittelt.

Bereich Schleswig-Holstein

Ursula Schele
Mobil 01 51-25 28 35 49 ,
E-Mail:

Die Kieler Grund- und Hauptschullehrerin Ursula Schele (56) hat zahlreiche Erfahrungen im Bereich Beratungen bei sexualisierter Gewalt. Seit 30 Jahren ist sie bereits als Beraterin im Frauennotruf Kiel tätig. Darüber hinaus leitet sie seit 18 Jahren das PETZE Institut für Gewaltprävention des Frauennotrufs e.V. in Kiel. Sie ist stellv. Vorsitzende des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Schleswig-Holstein, und auf Bundesebene nimmt sie das Amt als Vorsitzende des Bundesverbandes der Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe bff (Berlin) wahr.

Bereich Hamburg

Ulrike Stapelfeldt
Mobil 01 51-25 28 35 48,
E-Mail:

Die Juristin Ulrike Stapelfeldt (64) ist eine qualifizierte Fachfrau mit einem breiten Erfahrungsspektrum im Bereich sexualisierter Gewalt. Sie war zunächst unter dem Nachnamen Mahnkopf als Jugend- und Vormundschaftsrichterin, dann als Leiterin der Abteilung „Sozialtherapeutische Dienste“ der Behörde für Arbeit, Gesundheit und Soziales und später als Leiterin des Senatsamtes für die Gleichstellung in Hamburg tätig. Schließlich wurde sie Direktorin bei der Bürgerschaft und übernahm damit als erste Frau in Deutschland die Leitungsfunktion einer Landtagsverwaltung. Seit 2002 ist sie im Ruhestand.

Weitere Beratungsstellen

  • Notruf und Beratung bei sexualisierter Gewalt an Mädchen und Frauen, Frauen gegen Gewalt e. V. in Kiel, Tel. 0431 / 911 44
  • Kinderschutz-Zentrum Westküste im Diakonischen Werk Husum gGmbH, Tel. 04841 / 69 14 50
  • Patchwork, Von Frauen für Frauen gegen Gewalt in Hamburg, Tel. 040 / 38 61 08 43 - Notruf auch am Wochenende: 01 71 / 633 25 03
  • Fachstelle Seelsorge, Dorothee-Sölle-Haus, Hamburg, Tel. 040 / 306 20 - 1281
  • Opferhilfe Hamburg e. V..Tel. 040 / 38 19 93

Zentrale Ansprechstelle der EKD

Die Zentrale Ansprechstelle der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ergänzt die Angebote von Landeskirchen und aus der Diakonie und vermittelt bei Bedarf eine Verbindung zu einer der 700 regionalen Beratungs- und Begleitungsstellen in den 22 Landeskirchen.

Die Ansprechstelle ist vornehmlich für Menschen gedacht, die durch Mitarbeiter oder Mitarbeiterinnen der evangelischen Kirche oder diakonischer Einrichtungen sexuellen Missbrauch erlitten haben.

  • Telefon: 0800 - 11 35 311
    Donnerstags 14-21 Uhr - Die Anrufe sind kostenfrei.

+)Kirchliche Beratungstelle - bundesweit
+)Ansprechpersonen für Missbrauchsopfer in Gliedkirchen der EKD
+)Ansprechpersonen für Missbrauchsopfer in Gliedkirchen der EKD (pdf-Datei)

Hotline

Zentrale Auskunft

Amt für Öffentlichkeitsdienst
Königstraße 54
22767 Hamburg
Tel.: 040 30620-1100
afoe@nordelbien.de
www.afoe-nordelbien.de

Online-Rechtssammlung

Verfassung, Gesetze, Verordnungen

Die Online-Ausgabe der Rechtssammlung "Das Recht der Nordelbischen Ev.-Luth. Kirche" ist kostenfrei verfügbar.

Die Kontaktdaten für die Bestellung lauten:
Sekretariat des Dezernates R (Recht, Archiv)
- Nordelbisches Kirchenamt -
Dänische Straße 21-35
24103 Kiel
Telefon: 0431 9797-851/-769
Fax: 0431 9797-869
E-Mail: recht.nka@nordelbien.de

+) kirchenrecht-nek.de

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