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Feste & Projekte: Nacht der Kirchen

Sie sind in Mode gekommen, die langen Nächte der Museen, der Theater und jetzt auch der Kirchen.

Die Türen stehen weit offen: zu einer Zeit, wo niemand es erwartet, an einem Freitag- oder Samstagabend. Bis Mitternacht und darüber hinaus laden mehrere Gemeinden, vielleicht ein ganzer Kirrchenkreis die Menschen ein, die Kirchen zu besuchen und ein Programm zu erleben, das sonst in den Kirchen nicht immer geboten wird. Musik steht zumeist im Mittelpunkt - nicht nur die musikalischen Akzente, die sonst auch in der Gemeinde zu hören sind. Band und Solisten, Orchester und Chöre gestalten über viele Stunden ein Programm, zu dem man jederzeit im Laufe des Abends hinzukommen kann. Literarische Lesungen ergänzen und unterbrechen die Musik. Kirchenführungen, Turmbesteigungen und Gewölbeerkundungen nehmen die Besucher mit an Plätze, die sonst nicht zugänglich sind. Und vielerorts gestalten die Gemeinden zur vollen Stunde kurze Andachten und Gebete. Mit einem Abendsegen machen sich die Menschen auf den Heimweg.

Die alles will gut vorbereitet sein, das Programm muss geplant werden, Einladungen und Werbung für die Nacht der Kirchen müssen verteilt werden, und es müssen Menschen gefunden werden, die sich in den Dienst der Vorbereitungs- und Durchführungsarbeit stellen.

In Nordelbien gab es 2004 und 2005 in Hamburg eine Nacht der Kirchen, im Kirchenkreis Eiderstedt wurde in 2005 erfolgreich eine Nacht der Kirchen durchgeführt. Es lohnt sich, Menschen einzuladen in unsere Kirchen. Hier können Menschen, die sonst nicht unmittelbar der Kirche nahestehen, neue Erfahrungen sammeln mit dem Geist, der in unseren Räumen weht.