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Bischofsbevollmächtigter Gothart Magaard - Predigten

Neumünster, 1. Mai 2012 - Open-Air-Gottesdienst

„Ja zur bunten Vielfalt“ - Ökumenischer Gottesdienst zum Fest "Bunt statt Braun" gegen Rechtsradikalismus

02.05.2012 | Der Friede Gottes sei mit uns allen. Amen.

„Und es werden kommen von Osten und von Westen, von Norden und von Süden, die zu Tisch sitzen werden im Reich Gottes. Und siehe, die jetzt bei den letzten sind, werden dann die Ersten sein. Und die jetzt bei den Ersten sind, werden dann die Letzten sein.“ Liebe Schwestern und Brüder, das ist eine atemberaubende Vision aus dem Lukasevangelium.

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Schleswig, 22. März 2012 - Tag der Gewaltopfer - St. Petri-Dom zu Schleswig

"Du bist nicht allein" - Predigt im Gedenkgottesdienst für Gewaltopfer in Zusammenarbeit mit dem Weissen Ring e.V. Schleswig-Holstein

27.04.2012 | Der Gott des Friedens und der Barmherzigkeit sei mit uns allen. Amen.

Liebe Schwestern und Brüder,

zwei Zeitungsnotizen der letzten Zeit:
Die 1.: Überfall auf eine Spielhalle: Mit Perücke und Brille maskiert, überrascht der Täter die Aufsicht. Er klingelt, hält ihr eine Pistole vor die Brust und ruft „Überfall“. Sie fällt in Ohnmacht und prallt mit dem Rücken auf den Boden. Der Räuber hilft ihr auf, weil er die Kasse nicht öffnen kann. Er füllt die Beute, etwa 500 Euro, in eine Tüte und warnt die Frau, die Polizei zu rufen.

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Eutin, 30. Oktober 2011 - St. Michaeliskirche

Predigt am 19. Sonntag nach Trinitatis zum Abschluss der Visitation im Kirchenkreis Ostholstein

31.10.2011 | Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des heiligen Geistes sei mit Euch!
Liebe Gemeinde,
„Schuster, bleib bei deinem Leisten!“ Diese Empfehlung ist häufig dann zu hören, wenn Neues und Aufbruchartiges diskutiert wird. Und in der Tat: Es ist ja durchaus nahe liegend, möglichst lange bei dem zu bleiben, was sich einmal bewährt hat. Bislang Erfolgreiches zu verlängern. Sicheres Terrain nicht vorschnell zu verlassen.
Nicht anders erging es offenbar den Jüngern schon zu Jesu Zeiten. Wir habe es eben in der Lesung aus dem ersten Kapitel des Markusevangeliums gehört. Kaum, dass sie berufen sind, kaum, dass ihr Leben in der Nachfolge überhaupt beginnen konnte, kaum, dass die Verkündigung Jesu, seine Predigt und seine Heilungen ihren Anfang genommen haben, da wollen die Jünger Jesus am liebsten sofort nach Kapernaum zurückholen: „Jedermann sucht Dich!“

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Büsum, 14. Juli 2011

Sommertour 2011 - Gottesdienst auf dem Fischkutter "Hauke"

23.07.2011 | Liebe Schwestern und Brüder,
Danke, dass ich heute hier sein darf. Eine wunderbare Idee, auf einem Schiff Gottesdienst zu feiern – auch wenn es das Wattenmeer ist und nicht der See Genezareth. Auch wenn Fischerei heute ganz anders aussieht als bei Simon Petrus und gnadenlose Preiskämpfe seinen heutigen Berufskollegen das Leben schwer machen.

„Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt, fährt durch das Meer der Zeit.“ Gottesdienst und Gotteslob heute nicht hinter Kirchenmauern. Nein: Komm mit heraus ins Freie, auf das offene Meer, wo weder Baum noch Hochhaus deinen Blick verstellt. Wo Himmelssonne dich wärmt und die Finsternis vertreibt, die nach deiner Seele greifen will.

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St. Peter-Ording, 10. Juli 2011

Dialogpredigt des Bischofsbevollmächtigten Gothart Magaard mit dem Pastoralreferenten Michael Wrage vor dem Halbmarathon „Gegen den Wind“

13.07.2011 | Liebe Schwestern und Brüder,
welches Tier geht am Morgen auf vier, am Mittag auf zwei und am Abend auf drei Beinen?
Der Mensch ist dieses merkwürdige Wesen. Am Anfang des Lebens brauchen wir den Vierfüßerstand. Dann richten wir uns zum Himmel auf. Proben immer wieder den aufrechten Gang. Am Abend des Lebens sind wir froh, wenn eine Stütze da ist und Sicherheit gibt.

Der aufrechte Gang - ganz wörtlich und auch im übertragenen Sinn - zeichnet uns Menschen aus. Die Bewegungsfreiheit - selbst gehen zu können, zu laufen, ein Ziel zu erreichen, einen eigenen Weg zu finden unter diesem Himmel und auf dieser Erde: das ist unsere erste und wichtigste Freiheit.

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