Schnell-Leiste

Gauck hebt Bedeutung des Christentums für Deutschland hervor

Bundespräsident Joachim Gauck hat die Bedeutung des christlichen Glaubens für die deutsche Gesellschaft hervorgehoben. Er sei der Auffassung, dass Deutschland seine Stärke und seinen Wohlstand auch daher habe, dass der christliche Glaube immer wieder politisches Handeln provoziert habe, sagte Gauck bei einem Empfang für die Organisatoren des Mannheimer Katholikentages, der am Sonntag zu Ende ging. Das Engagement aus dem Glauben spiele eine wichtige Rolle.

Artikel lesen

Dresdner Versöhnungs-Skulptur in Coventry enthüllt

Mit einem Festakt ist am Sonntag im britischen Coventry eine Dresdner Skulptur der Versöhnung übergeben worden. Die fast 2,70 Meter hohe Bronzeplastik mit dem Titel "Chor der Überlebenden" ist ein Geschenk der Stiftung Frauenkirche zum 50. Weihejubiläum der neuen Kathedrale in Coventry. Bei der Enthüllung warben der Bischof von Coventry, Christopher Cocksworth, und Sachsens evangelischer Landesbischof Jochen Bohl um Versöhnung und Frieden.

Artikel lesen

Bischof Dröge fordert europäische Solidarität in der Krise

Der Berliner Bischof Markus Dröge hat die europäischen Staaten zur Solidarität in der Krise aufgerufen. "Jahrzehnte friedlicher Entwicklung haben wir dem Haus Europa zu verdanken." Nun zeigten sich Risse in einigen Räumen, Unzufriedenheit mache sich breit, erklärte Dröge am Sonntag im brandenburgischen Boitzenburg.

Artikel lesen

Zwischen Glaubensfest und Reformstau

Mit einer großen Gala feierte der 98. Deutsche Katholikentag in Mannheim den Beginn des Zweiten Vatikanischen Konzils vor 50 Jahren. Rom hatte sich Mitte der 1960er Jahre erstmals der Ökumene geöffnet. Die Fenster zur Welt wurden aufgerissen. Sogar die Abendmahlsgemeinschaft zwischen Katholiken und Protestanten schien zum Greifen nah. "Es war die Erfüllung einer Sehnsucht nach Erneuerung", erinnerte sich Kurienkardinal Walter Kasper, der ehemalige Präsident des Päpstlichen Rats zur Förderung der Einheit der Christen, in Mannheim.

Artikel lesen

Historikerin: Kirchen haben ihre NS-Vergangenheit gut aufgearbeitet

Die evangelischen Kirchen in Deutschland haben nach Einschätzung der Leiterin der Forschungsstelle für Kirchliche Zeitgeschichte in München, Claudia Lepp, ihre NS-Vergangenheit insgesamt gut aufgearbeitet. Vor allem in den 1980er und 1990er Jahren hätten viele damit begonnen, sagte Lepp dem Evangelischen Pressedienst (epd).

Artikel lesen

Offene Eucharistie-Feier am Rande des Katholikentags

Eine Eucharistiefeier für Christen aus allen Konfessionen haben die suspendierten Priester Christoph Schmidt und Norbert Reicherts aus Köln am Rande des Katholikentags in Mannheim angeboten. Eingeladen waren Menschen, die von der römisch-katholischen Amtskirche vom Abendmahl ausgeschlossen sind, wie evangelische Christen, geschiedene Wiederverheiratete oder homosexuell liebende Menschen. Gott lade alle ein, sagte Schmidt in seiner Predigt vor einem Dutzend Gläubigen.

Artikel lesen

Medienwissenschaftler: Papst "ausgezeichnete Medieninkarnation"

Der Medienwissenschaftler Jochen Hörisch hat den Papst als "ausgezeichnete Medieninkarnation" bezeichnet. "Das sage ich Neid erfüllt als Protestant, der ich bin", sagte der Mannheimer Germanistikprofessor am Samstag auf dem Deutschen Katholikentag. Er gab jedoch zu bedenken, das Amt müsse einem grundsätzlichen Wandel unterzogen werden, um ökumenisch Geltung zu erlangen. Hörisch: "Das Kritiktabu des Papstes ist nicht haltbar."

Artikel lesen

Readktionelle Verantwortung

Evangelischer Pressedienst (epd)

Evangelischer Pressedienst - Evangelische Nachrichten-Agentur

Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP), gGmbH
Zentralredaktion des Evangelischen Pressedienstes (epd)
Dr. Thomas Schiller (Chef-Redakteur)

Emil-von-Behring-Str. 3
60439 Frankfurt/M.

Tel.: 069 / 58098 - 0
Fax: 069 / 58098-272
info@epd.de
www.epd.de